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Langlebigkeit auf Sardinien

„Auf hundert Jahre“ ist nicht bloß ein Grußwort ...

Wein Sardinien

Weinanbau in Sardinien. Sardische Weine zählen zu den gesündesten weltweit.

Ein Name geistert durch die Altersforschung: Voche Deiana. Schenkt man den Kirchenregistern auf der italienischen Insel Sardinien Glauben, dann wurde dieser Anfang letzten Jahrhunderts verstor- bene Mann 124 Jahre alt – ein absolutes Rekordalter. Wie glaubhaft dieser Altersrekord auch sein mag, so steht eines doch für die Bewohner von Sardinien fest. Sie gehören zu den langlebigsten Völkern überhaupt. Zusammen mit der japanischen Insel Okinawa weist Sardinien den höchsten Anteil an über hundertjährigen Bewohnern weltweit auf, nämlich doppelt so hoch wie üblich. Da ver- wundert es nicht, dass zwischenzeitlich ein Sarde, der 2002 112-jährig verstorbene Antonio Todde, offiziell der älteste lebende Mann der Welt war. Ebenfalls 112 Jahre erreichte ein anderer aus ihren Reihen: Giovanni Frau, der vor seinem Tod im Jahr 2003 als drittältester Mann weltweit galt.

Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen, sind doch über 1700 Sarden bekannt, die die Schwelle von 100 Jahren passierten. Zu dieser Zahl kommt ein 1997 gestartetes Projekt der Universität Sassari, welches die Gründe für die Langlebigkeit auf Sardinien erforscht. Und dieses Projekt – betitelt „A Kent Annos“ nach der alten sardischen Grußformel „Auf hundert Jahre“ – hat tatsächlich das Geheimnis um die Langlebigkeit gelüftet – teilweise zumindest. Eine wichtige Rolle schreiben die Forscher den Genen zu. Bei Blutproben der (Über-)Hundertjährigen wurde die Häufung einer Mutation des G6PD-Gens festgestellt, die einerseits v. a. durch den Verzehr von Bohnen und Erbsen zum Krankeitsbild des Favismus führen kann, andererseits einen Teilschutz vor Malaria bietet und ansonsten scheinbar ein langes Leben ermöglicht. Dieser Gendefekt ist auf Sardinien relativ weit verbreitet, da der Genpool der Sarden aufgrund der isolierten Lage der Insel auf wenige gemeinsame Vorfahren zurückzuführen ist, die häufig von Malaria heimgesucht wurden.

Jedoch sind auch andere Volksgruppen von diesem Gendefekt überdurchschnittlich oft betroffen, ohne dass für diese eine ausgeprägte Häufung von Langlebigen bekannt wäre: Thailänder, Araber, Chinesen usw. Folglich sind auch der Lebensstil und die Umwelt als Bedingungen einzubeziehen, unter welchen die günstigen Gene ihre Wirkung entfalten können. Saubere Luft, frisches Quell- wasser und das harte, aber stressfreie Hirten- oder Fischerleben der Sarden sind offenbar gute Voraussetzungen. Den Kern dürfte jedoch die Ernährung ausmachen. Trotz einem unabweisbaren Hang zum Schlemmen (trotz Insellage v. a. fettige Fleischgerichte und weniger Fisch) weist die sardische Esskultur Vorzüge auf. So zählt der heimische Schafskäse Pecorino (Fiore Sardo), der frei von Cholesterin ist, zu den Grundnahrungsmitteln. Darunter fallen auch die lokalen Rotweine, von denen einige erwiesenermaßen zu den gesündesten Weinen weltweit zählen. Nicht zuletzt ist der starke Konsum von Oliven und Olivenöl hervorzuheben, die als Gesundmacher gelten.

Ein weiterer Umstand dürfte für das lange Leben der Sarden nur allzu naheliegend mitverantwortlich sein. Alte Menschen sind niemals alleine. Traditionsgemäß kümmern sich die ältesten Kinder um ihre Eltern indem sie für diese uneingeschränkt sorgen und bei Bedarf mit in ihren Haushalt aufnehmen. Familiäre Einbindung, die auch soweit möglich die aktive Einbeziehung der Alten in die eigene Wirtschaft umfasst, vermag auch in den letzten Lebensjahren dem Leben einen Sinn zu geben und Lebenskraft zu spenden.

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